Sandkerwa vor dem Aus?

 

In die Welterbe Stadt Bamberg kommen Touristen von nah und fern. Große Firmen siedeln sich hier an. Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren um 3.500 auf 73.000 angewachsen.

Wir haben ein Kulturangebot wie eine Großstadt, aber für den kleinen Mann wird an allen Ecken gespart.

 

Dazu passt die heutige Meldung im FT über das Aus der Sandkirchweih, weil die Sicherheitsauflagen und die Kosten für den Bürgerverein Sand nicht mehr zu stemmen sind.

Wir haben in Bamberg 16 Bürgervereine, die in ihren Stadteilen Kirchweihfeste und sonstige Veranstaltungen in Eigeninitiative und ehrenamtlich ausrichten und mit dem Überschuss noch Kindergärten und Hilfsbedürftige unterstützen, im Gegensatz zum Stadtmarketingverein der  jährlich 61.000 € von der Stadt für seine Veranstaltungen erhält, hauptsächlich am Maxplatz und am Grünen Markt.

Der für die ersten fünf Jahre des Bestehens angesetzte Zuschuss  wird mittlerweile schon 20 Jahre gewährt mit weiterer Option auf 5 Jahre, wegen der Planungssicherheit für den Verein.

Wo bleibt hier die Gleichbehandlung?

 

Vor vier Monaten wurde im Stadtrat über einen neuen Standort für den Plärrer berichtet. Die Verwaltung kam zu keinem Ergebnis.

 

Vor zwei Wochen war zu lesen, dass der Blumenschmuck der Alten Hofhaltung gestrichen wird.

 

Wofür hat Bamberg einen Stadtrat? Er soll doch die Entwicklung der Stadt bestimmen. Allerdings gibt hier die Verwaltung den Ton an und von der „GroKo“ wird alles ab genickt.

Für viele Stadträte steht das Gemeinwohl nicht im Vordergrund.

 

Ein wichtiger Grund ist auch, dass in der Stadtverwaltung keine intakten, selbständig arbeitenden Ämter mehr bestehen. Alles wird vom Immobilienmanagement (Finanzreferat) gesteuert.

Fehlende Fachkenntnis, Fehlentscheidungen und dazu noch personelle Unterbesetzung sind die Folge.

Z.B. wurde die Volksparkgaststätte mit 1 Million Verlust verkauft. Jetzt wird sie von einem privaten Geschäftsmann mit Erfolg geführt.

 

Zur Zeit entstehen weitere neue Stadtteile, das Erba-Gelände, das Eichendorff-Gelände, der Ulanenpark, der Katharinenhof, Gaustadt Breitäckerstraße und demnächst die Lagardekaserne. Die Einwohnerzahl wird weiter steigen. Hiervon profitiert auch die Stadt durch Gebühren, Zuschüsse, Schlüsselzuweisungen usw.

Deshalb wird auch mehr Personal bei der Stadtverwaltung eingesetzt werden müssen. Auch beim Gartenamt, denn die Pflege der Grünanlagen, dazu zählt auch der Blumenschmuck in der Alten Hofhaltung, ist ein Aushängeschild für die Schönheit unserer Stadt.

 

Wir sollten die weitere Entwicklung unserer Stadt, auch für die nachfolgenden Generationen, überdenken.

Die neue Feuerwehrhalle am Münchner Ring soll am 02.04.2017 eingeweiht werden, die Baumaßnahmen im Umfeld der Halle wurden nicht sofort mit eingeplant .
Der BBB kritisiert die Vorgehensweise in einem Schreiben an den Oberbürgermeister.


Verkehrsrisiko Münchner Ring, Seitenweg der Feuerwehr

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wie Sie aus den übermittelten Bildern ersehen können, ist der nächste Unfall im Bereich des neuen Feuerwehrgeländes am Münchner Ring schon vorprogrammiert.
Bitte veranlassen Sie bei Ihrer Verwaltung umgehend, dass vor der Straßenbordsteinkante Absperrpfosten im Abstand von 2m auf eine Länge von 10 m und eine rotweiße Sperrkette angebracht werden.
Ich erinnere an den Verkehrsunfall vom 06.10.2009 in unmittelbarer Nähe, bei dem ein Kind von einem Pkw erfasst und getötet wurde.

Des Weiteren möchte ich anfragen, warum man den geplanten, ca. 90 m langen Radweg entlang der Feuerwehr am Münchner Ring im Zuge der Arbeiten nicht gleich mit ausgebaut und den Maschendrahtzaun nicht mit entfernt hat.
Ein Ausbau im Nachhinein kostet für zusätzliche Verkehrssicherung mindestens 10.000 € mehr und weitere Kosten für eine zusätzliche Baustelleneinrichtung. Auch muss eine Fahrspur des Münchner Rings während dieser Bauzeit gesperrt werden. Dies wiederum hat in der  Hauptverkehrszeit erhebliche Stauungen zur Folge.
Und das, obwohl die gesamte Koordinierung vom Immobilienmanagement ausgeführt wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Tscherner
Bamberger Bürger-Block BBB

Fasching 2017

Für die Faschingszüge 2017 in der Gartenstadt, in Memmelsdorf und in der Bamberger Innenstadt gestaltete der Bamberger Bürger-Block traditionsgemäß zwei politische Wägen mit den Motto:

 

Der Bamberger Stadtrat  ein Zirkus,

Kämmerer Felix der Allmächtige und der heimliche OB?

 

Wir ernteten viel Beifall von den Zuschauern.

„Wir prangern Fehlentscheidungen und Verschwendung von Steuergeldern an“
Haushalt 2017.pdf
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„Wir kümmern uns um bezahlbaren Wohnraum“.
Eberthgrundstück 3.12.16.pdf
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Unsere Schreiben an den Herrn Oberbürgermeister .......

ICE-Ausbau:  

 

Bamberg hat jetzt die einmalige Möglichkeit , sich mit allen Mitteln zusammen mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten und den Wirtschaftsverbänden für eine Tunnellösung stark zu machen. Der gesamte Schienenverkehr, also auch die Güterzüge, würde durch den Tunnel fahren.

Unser Schreiben
Bundesverkehrswegeplan 19.5.16.pdf
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Sanierung der Oberen Brücke am Alten Rathaus.


Hier geht es darum, einen Schildbürgerstreich noch zu verhindern. Die Teilsanierung reicht nicht aus, um die Brücke vollständig trocken zu legen.

 

Unser Schreiben
Obere Brücke 4.6.16.pdf
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                      Fasching 2016

Auch im Jahr 2016 war der Bamberger Bürger Block im Faschingstreiben dabei,
um mit bunten Faschingswägen die Bamberger Politik aufs Korn zu nehmen.
Am Samstag in der Gartenstadt, am Sonntag in Memmelsdorf und am Dienstag in
der Bamberger Innenstadt ließ sich ein fröhliches "Helau!" vernehmen.

Tscherner  schlägt Windfang vor

Flüchtlingskinder in der Breitenau 9A in Bamberg

freuen sich über den neuen Spielplatz

 

Stadtrat Norbert Tscherner löste sein Versprechen ein und erstellte zusammen mit den Stadträten des Bamberger Bürger-Blocks und seinen Parteimitgliedern für die Flüchtlingskinder einen Spielplatz.

Die Kinder können jetzt auf einem Kletterhaus mit Rutsche und zwei Schaukeln, einer 120 Quadratmeter großen Sandspielfläche und kleineren Spielgeräten fröhliche Stunden verbringen.

Die Hauswand zum Spielplatz wurde von den Schülern Viktor Brettschneider und Moritz Lottes mit Comic-Figuren wie Donald Duck und den Simpsons und dem Namen  „Kinderland“  verziert.

Eine gelungene Aktion der beiden jungen Künstler.

Auf der restlichen Fläche wurde Gras angesät, um den Spielplatz in eine Spielwiese zu verwandeln.

 

Tscherner betonte in seiner Rede, dass er, als er 1945 mit seiner Mutter und den sechs Geschwistern nach Ebing kam, eine Woche auf dem Marktplatz schlafen musste. Die Bauern stellten Heu und Stroh zur Verfügung, damit keiner fror.

Aufgrund dieser eigenen Erfahrungen wolle er der Gesellschaft mit seinen Aktionen etwas zurückgeben.

Herr Regierungsdirektor Stefan Krug von der Regierung Oberfrankens überbrachte Grüße von Regierungspräsident Wilhelm Wenning und freute sich über das Engagement von Tscherner und seinen Mitstreitern.

 

Nach dem kirchlichen Segen von Pfarrer Höfer, St. Heinrich, und Pfarrer Buchstätt, Auferstehungskirche, stürmten die Kinder voller Freude die Spielgeräte, man sah lauter lachende Gesichter.


Für unser Bamberg packen wir es an!

Der BBB ist eine Interessengemeinschaft von Bürgern und Bürgerinnen, die sich überparteilich an der Kommunalpolitik beteiligen und sich aktiv für die kulturellen, verkehrstechnischen und wohnpolitischen Belange der Weltkulturerbestadt Bamberg einsetzt.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach den Grundsätzen der Demokratie, und unter Ausschluss von parteipolitischen, rassistischen und konfessionellen Gesichtspunkten dem Wohl der Bürger der Stadt Bamberg zu dienen.


Im Rahmen dieser Aufgabenverpflichtung sind stets die Grundrechte des Einzelnen primär zu beachten.

 
Vereinszweck ist ferner die Pflege und Förderung der Jugendheime, der Baudenkmäler, des Sports, sowie sozialer Einrichtungen.

Aufrechterhaltung von Traditionen wie z.B. die alljährlichen Faschingsumzüge und andere festeingebürgerten Veranstaltungen.

 

"Die Familie ist die Basis. Und danach müssen die Menschen ihr Leben wieder ausrichten." Daneben ist es wichtig sich ehrenamtlich zu engagieren, denn nur wer für andere da ist, hat auch Lust am Leben. Gerade für die junge Generation, die mit vielen Problemen wie der Ausbildungsplatz-Misere zu kämpfen hat, muss man sich engagieren.

 

V.l.n.r.: Josef Kropf, Andreas Triffo, Annette Neumann ( Stellvertr. Fraktionsvorsitzende ) und Norbert Tscherner ( Fraktionsvorsitzender )

Kontakt:

Bamberger-Bürger-Block e.V.

Markusplatz 10

96047 Bamberg

Tel: 0951 - 65 0 88

Fax: 0951 - 9170898

Mail: bbb@bnv-bamberg.de